Kostenlose eBooks: Die besten Download-Portale im Web – handverlesen & geprüft

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Kostenlose eBooks

Ihr sucht nach kostenlosen eBooks für euren eBook-Reader? Dann seid ihr hier richtig! Ich stelle euch die besten Download-Quellen für Gratis-eBooks vor. Ich habe mit dieser Liste versucht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht jedes Download-Portal, das mit “kostenlosen eBooks” wirbt, ist wirklich einen Besuch wert. Hier findet ihr also nur Internetseiten, auf denen es zahlreiche, sehr hochwertige und/oder spezielle eBooks gibt. Angebote, die ich besonders empfehlen kann, habe ich mit (Empfehlung) markiert.

Außerdem findet ihr auf dieser Seite einige wichtige generelle Infos zum Thema. Ich beantworte zum Beispiel die Frage, warum es eBooks überhaupt gratis gibt und wie man illegale von legalen Download-Angeboten unterscheiden kann.

Wo gibt es kostenlose eBooks ohne Anmeldung?

Die eBooks auf diesen Seiten könnt ihr direkt und ohne Anmeldung gratis herunterladen. Dabei handelt es sich um eBooks, die entweder immer kostenlos zu haben sind (zum Beispiel gemeinfreie Werke von Autoren, die schon lange nicht mehr leben) oder im Rahmen von Werbeaktionen oder vom Verfasser selbst gratis abgegeben werden. Stöbert durch das riesige Angebot, für fast jeden Bücherwurm ist etwas dabei:

BookRix (Empfehlung)

Ganz auf verlagsunabhängige Autoren hat sich BookRix spezialisiert. Der große Self-Publishing-Anbieter bringt deren eBooks mit einer großen Community zusammen, die die Bücher nicht nur liest, sondern auch rezensiert und rege darüber diskutiert. Mehr als 72.000 kostenlose eBooks listet die Seite in der entsprechenden Kategorie auf, allerdings sind auch viele Veröffentlichungen dabei, die man vielmehr als Kurzgeschichte bezeichnen kann. Einige bestehen sogar lediglich aus Cover und Inhaltsverzeichnis und fallen damit eher in die Rubrik “Werbung“” Ausgewählte Werke bringt BookRix in die virtuellen Regale von Amazon, Thalia, Beam & Co. Alle Gratis-Bücher lassen sich online lesen, die meisten auch herunterladen. Super: Für beides ist keine Registrierung oder Anmeldung zum Newsletter nötig. Wer sich durch die Masse an kostenlosen eBooks kämpft, findet darunter – auch mit der Hilfe anderer Nutzer und deren Kritiken – sicher viele lesenswerte Titel.

DigBib.Org

Diese Webseite ist eine weitere Internet-Bibliothek, die sich um die großen Klassiker der Literaturgeschichte kümmert – fast ausschließlich um deutsche Werke. Unter digbib.org finden Besucher bisher nicht annähernd so viele kostenlose eBooks wie bei Project Gutenberg (das derzeit wegen Urheberrechtsstreitigkeiten aus Deutschland leider nicht erreichbar ist (s. weiter unten)), trotzdem sind zum Beispiel Goethe, Kafka, Kleist, Lessing, Rilke & Co. gut vertreten. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für Schüler eines Deutsch-Leistungskurses. Die Texte stehen allesamt als PDF bereit. Eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht nötig.

Dpunkt-Verlag

Dpunkt gehört zu Deutschland bekanntesten und renommiertesten IT-Fachbuchverlagen. Ein gutes Dutzend eBooks bietet der Verlag gratis als PDF zur Verfügung. Der Download funktioniert ohne Anmeldung mit nur einem Klick. Einige der Titel sind vergleichsweise aktuell (etwa “Requirements Engineering für die agile Softwareentwicklung” von 2020), andere sind wiederum recht alt – vor allem für IT-Bücher (etwa “Informationsintegration” von 2007). Aber ein Blick in die Gratis-Bücher kann in keinem Fall schaden.

Feedbooks

Eine weitere Anlaufstelle für gemeinfreie Werke ist Feedbooks. Hier finden Besucher unter anderem die typischen Werke, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen. Dazu gehören etwa die Bücher von Karl May, Jules Verne oder Mark Twain. Praktisch: Die Titel sind in Kategorien einsortiert, so dass man schneller findet, wonach man sucht. Ebenfalls sehr praktisch: Ihr benötigt für den Download der eBooks im EPUB-Format kein Benutzerkonto – mit einem Klick landen die Dateien auf der Festplatte.

Freiszene.de

Klassische und zeitgenössische Werke bietet Freiszene.de als kostenlose eBooks an. Diese liegen meist in den Formaten PDF und/oder EPUB vor und sind in Rubriken wie “Abenteuer”, “Fantasy & Science” oder “Ratgeber” einsortiert. Der Download funktioniert ohne Registrierung. Manchmal werdet ihr auf die Webseite des Autors bzw. Anbieters verwiesen, um dort das Buch kostenlos herunterzuladen. Außerdem gibt es Listen mit den neuesten und beliebtesten Downloads. Neben Gratis-eBooks hat Freiszene.de weitere Quellen für kostenlose Hörbücher sowie Fernseh- und Radio-Streams zusammengetragen.

Izzy’s freie Bibliothek (Empfehlung)

Die Webseite “Izzy’s freie Bibliothek” kümmert sich um so genannte gemeinfrei Bücher. Dazu zählen Werke, deren Autoren schon mehr als 70 Jahre tot sind. Die kostenlosen Klassiker aus den Federn berühmter Autoren wie Edgar Wallace, Alexandre Dumas, Wilhelm Busch oder Karl May liegen im EPUB-Format vor, einige Titel zusätzlich auch als MOBI oder PDF. Aber auch neue Werke findet man in der Bibliothek, deren Autoren ihre Bücher unter eine offene Lizenz gestellt haben. Insgesamt stehen derzeit über 10.000 Bücher als Download bereit – und es werden ständig mehr. Die Webseite selbst ist eher minimalistisch, dafür aber sehr zweckmäßig und übersichtlich gestaltet. Neben einer Cover-Abbildung gibt es jeweils eine kurze Inhaltsbeschreibung oder alternativ eine Kurzbiografie des Autors sowie weitere Infos zum Buch (ISBN, Genre, Herausgeber, Übersetzer etc.). Eine Registrierung für den Download ist nicht nötig.

MobileRead (Empfehlung)

Das Wiki von MobileRead ist eine der besten Anlaufstellen, wenn es um kostenlose eBooks geht. Vor allem gemeinfreie, also klassische Werke stehen hier ohne Anmeldung zum Herunterladen bereit. Über 3.300 Titel stehen derzeit zur Auswahl. Von der Übersichtsseite, die stets aktuell gehalten wird und die ich untern verlinkt habe, führen die Links ins Forum. Dort gibt es die eigentlichen Downloads, die ohne Registrierung funktionieren. Fast alle eBooks stehen zumindest im EPUB-Format bereit, viele auch im MOBI-, IMP- und LRF-Format, einige wenige als PDF oder AZW. Der deutschsprachige Teil des Forums ist zudem allen hiesigen eBook-Freunden zu empfehlen. Dort wird nicht nur über kostenlosen Lesestoff, sondern auch über eBook-Reader, -Formate und alles diskutiert, was damit zu tun hat.

ngiyaw eBooks (Empfehlung)

Auf klassische Werke hat sich die Webseite ngiyaw eBooks spezialisiert. Hier finden Besucher zahlreiche gemeinfreie Bücher deutscher und internationaler Schriftsteller in deutscher Sprache. Die eBooks stehen ohne Anmeldung direkt als Download in den Formaten PDF, EPUB, MOBI und AZW bereit – Kindle-Besitzer können hier also ebenfalls zugreifen. Neben den Büchern selbst gibt es fast immer eine Kurzbiographie des Autors sowie Links zu weiteren Literaturquellen für Poesie und Märchen. Die Seite eignet sich insgesamt hervorragend zum Stöbern und Schmökern, die Verantwortlichen stecken offensichtlich viel Herzblut in das Projekt.

Projekt Gutenberg-DE

Das Project Gutenberg hat sich auf gemeinfreie Bücher spezialisiert, die für dieses Projekt digitalisiert wurden. Es handelt sich also um klassische Literatur von Schriftstellern wie Büchner, Goethe, Lessing, Shakespeare, Kafka, Rilke oder Busch. Die Werke unterliegen nicht mehr dem Urheberrecht, weil die Verfasser schon seit mindestens 70 Jahren tot sind. Es sind aber auch Bücher dabei, deren Urheber die freie Nutzung ausdrücklich erlaubt haben. Neben den großen Dramen und lyrischen Werken gibt es hier eBooks aus den Bereichen Prosa, Sachbuch und Kinderbuch. Insgesamt sind es weit über 10.000 deutschsprachige Titel, die ihr allerdings “nur” online im Browser lesen könnt. Ein Download als eBook-Datei ist nicht möglich. Ebenso wenig ist eine Registrierung nötig.

Rheinwerk

Der Bonner Rheinwerk-Verlag veröffentlicht Bücher für Informatiker/Programmierer und Designer/Grafiker. Viele – selbst einige halbwegs aktuelle Werke – gibt es kostenlos als eBook. Derzeit sind es knapp 40 Titel, die allerdings “nur” online gelesen werden können. Trotzdem: Wer an den Themen interessiert ist, kann mit den Gratis-Angeboten von Rheinwerk viel Geld sparen. Eine Registrierung ist dafür nicht nötig.

sternchenland.com (Empfehlung)

Sehr übersichtlich und ansprechend haben die Macher von sternchenland.com ihre Webseite gestaltet. Die über 5.500 kostenlosen eBooks sind in die Kategorien “Märchen”, “Romane”, “Erzählungen und Sagen”, “Lexika”, “1001 Nacht” sowie “Unsortierte eBooks” und “Erotika” eingeordnet. Literaturfans finden hier die Werke berühmter Schriftsteller wie Jules Verne, Edgar Wallace, Daniel Defoe, Hans Christian Andersen, Gebrüder Grimm, Wilhelm Busch, Jack London, Homer, Josef von Eichendorff und E.T.A. Hoffmann. Die Bücher stehen in der Regel als PDF und EPUB sowie teilweise auch als AZW bereit. Zudem könnt ihr die Werke direkt online im Browser lesen. Viele der eBooks sind sogar mit Coverbildern und den Originalgrafiken versehen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wikibooks

Wie Wikipedia ist auch Wikibooks ein Projekt der Wikimedia Foundation. Seit 2003 stellen die Macher Lehr-, Sach- und Fachbücher zusammen und geben diese unter der so genannten “GNU Freie Dokumentationslizenz” heraus. Aktuell gibt knapp 30.000 Buchkapitel in 776 Büchern, fertig gestellt sind bereits 88 kostenlose eBooks. Die Bücher aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Linguistik, Naturwissenschaften und Technik, Sachbücher sowie Strukturwissenschaften (Informatik und Mathematik) liegen immer als Online-Version, des Öfteren als PDF und seltener als EPUB vor. Wer auf der Suche nach Fachbüchern ist, sollte unbedingt einen Blick auf Wikibooks werfen. Auch die zahlreichen, bisher unvollständigen eBooks können eine lohnende Lektüre sein.

Wikipedia

Wikipedia bietet schier endlosen Lesestoff und bietet darüber hinaus eine Funktion, mit der ihr euch aus beliebig vielen Artikeln der Online-Enzyklopädie ein eigenes Buch zusammenstellen und als PDF herunterladen könnt. Klickt dazu in der linken Spalte auf “Buch erstellen” und auf “Buchfunktion starten”. Wenn ihr nun einen Artikel aufruft, seht ihr ganz unten auf der Seite einen Link namens “Diese Seite deinem Buch hinzufügen”. Darüber stellt ihr euch Artikel für Artikel ein eBook zusammen. Vielleicht erschafft ihr so ein eBook über Reisebusse, die Geschichte der EU oder die letzte Oscar-Verleihung, indem ihr alle Artikel über ein Thema zu eurem Buch hinzufügt. Links innerhalb einer Seite, die auf einen weiteren Wikipedia-Artikel verweisen, lassen sich ganz einfach hinzufügen: Fahrt mit der Maus über den Link, wartet einen Augenblick und klickt dann auf den eingeblendeten Link “Füge die verlinkte Seite deinem Buch hinzu”. Habt ihr alle Artikel gesammelt, klickt auf “Buch zeigen”, gebt Titel, Format sowie einige weitere Details an und geht dann auf “Herunterladen”. Praktisch: Die einzelnen Artikel werden als Kapitel eingebunden, die wiederum in einem automatisch generierten Inhaltsverzeichnis zu Beginn des eBooks aufgelistet werden. Diese selbst gemachten eBooks sehen sogar richtig schick aus.

Hinweis: Aktuell funktioniert der Buchgenerator leider nicht :-(

Zeno.org

Die Macher von Zeno.org beschreiben ihre Webseite als Volltextbibliothek. Das bedeutet nichts anderes, als dass es hier eBooks gibt – und zwar kostenlos und ohne Registrierung. Allerdings lassen sich diese nicht herunterladen, sondern lediglich im Browser lesen. Dafür ist die Auswahl an Gratis-eBooks sehr umfangreich. Romane, Biographien, naturwissenschaftliche Werke, Lexika und Wörterbücher gehören dazu. Die meisten sind gemeinfrei und daher entsprechenden Alters. Gerade die Bücher aus den Bereichen Technik oder Biologie haben damit eher nostalgischen Wert. In einigen eBooks lässt sich zudem blättern. Aber bevorzugen dürften die meisten Besucher wohl die klassische Web-Ansicht.

Zulu Ebooks (Empfehlung)

Das Portal Zulu Ebooks bietet aktuell über 1.000 kostenlose eBooks in den sechs Kategorien “Belletristik”, “Kinder- und & Jugendliteratur”, “Fach- & Lernliteratur”, “Sachliteratur” sowie “Ratgeber & Freizeit” und “Märchen & Sagen”. Anders als bei vielen anderen Internetseiten, die freie eBooks anbieten, gibt es hier auch durchaus aktuelle Werke als Gratis-Download – darunter viele Romane von Autoren, die tatsächlich noch leben. Ein weiterer Pluspunkt für Zulu Ebooks: Viele Bücher werden im PDF-, EPUB- und MOBI-Format angeboten. Damit sollte jeder eBook-Reader kompatibel sein. Eine Registrierung ist nicht nötig.

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Wo gibt es sonst noch kostenlose eBooks (mit Anmeldung)?

Auf den folgenden Seiten gibt es ebenfalls Gratis-eBooks – massig sogar. Aber ihr müsst euch dort vor dem Download entweder für den Newsletter anmelden oder ein kostenloses Benutzerkonto einrichten. Es ist also etwas umständlicher, aber in vielen Fällen lohnt es sich auf jeden Fall.

Amazon

Amazon ist der weltweit größte Buch- und eBook-Händler mit einem entsprechend umfangreichen Angebot an kostenlosen eBooks. Doch nicht nur das: In meinem Special über kostenlose eBooks bei Amazon habe ich weitere Surftipps zusammengetragen, damit ihr euch nicht auf eigene Faust durch die riesige Menge an Gratis-eBooks kämpfen müsst. Voraussetzungen für den Download sind ein Amazon-Konto und entweder ein Kindle-eBook-Reader oder die Kindle-App (für iOS, Android, Windows und Mac OS).

Angebot der großen Buchhändler (ohne Amazon)

Viele Buchhändler – auch solche mit echten Geschäften – bieten in ihren Online-Shops ebenfalls zahlreiche kostenlose eBooks an. Die Anzahl der Einträge in der entsprechenden Kategorie auf den Webseiten geht teilweise sogar in die Zehntausende. Das macht natürlich zuerst mal einen guten Eindruck. Aber Vorsicht: darunter sind auch immer viele Leseproben, wissenschaftliche Abhandlungen und alte Studien (teilweise sogar in fremden Sprachen), die die meisten Nutzer kaum interessieren dürften. Hin und wieder sind auch klassische, also gemeinfreie Werke dabei. Diese könnt ihr aber besser woanders (sie oben) herunterladen, weil man in den Onlineshops der Buchhändler immer ein Benutzerkonto benötigt.

Teilweise müsst ihr sogar Zahlungsmethoden angeben, selbst wenn ihr nur kostenlose Werke herunterladen möchtet. Technisch gesehen gleicht der Download eines kostenlosen eBooks hier nämlich einem Kauf für 0 Euro. Weil sich manchmal das eine oder andere kostenpflichtige Buch in den Bereich für Gratis-eBooks verirrt, müsst ihr aber aufpassen, dass ihr nicht zu schnell klickt um am Ende wirklich etwas bezahlen müsst. Aber wie gesagt: Das passiert nur sehr vereinzelt.

Das klingt jetzt vielleicht alles nicht besonders attraktiv, aber das Gegenteil ist der Fall – wenn man weiß, worauf man achten muss. Denn Thalia, Hugendubel, Rakuten Kobo und dergleichen sind nämlich eine wirklich gute Anlaufstelle. Sortiert ihr die Listen zum Beispiel nach Beliebtheit, werden die guten kostenlosen Titel nach oben gespült. Dabei handelt es vor allem um Romane aus dem Bereichen Liebe, Krimi, Thriller, Science-Fiction und Fantasy – also alles in allem viel Belletristik. Zum Einsatz kommt fast immer das EPUB-Format, ganz selten nur PDF.

Um das Buch letztendlich zu lesen, müsst ihr es meist über den Benutzerkontobereich im Shop des Anbieters herunterladen. Dort findet ihr es unter „Meine Bestellungen“ (o.ä.). Alternativ bieten einige Händler – wie etwa Thalia – Lese-Apps oder einen Online-Reader an, mit dem ihr die eBooks nach dem Login sofort lesen könnt. Das funktioniert auch mit den eBook-Reader der Anbieter.

Hinweis zu ciando: “Kategorie” aussuchen, auf “Suche starten” klicken und als Sortierung “Preis aufsteigend” wählen

Apple Books

Über die Apple Books (auch einfach nur “Bücher” genannt) greifen Nutzer von iPhone, iPad oder MacBook bzw. iMac auf eine große Auswahl an eBooks zu – darunter auch viele kostenlose Werke. Das sind die obligatorischen Klassiker und viele Leseproben, aber auch aktuelle Titel aus den Bereichen Belletristik sowie Sach- und Fachbuch. Leider sortiert Apple die angebotenen Gratis-eBooks nicht mehr nach Genre oder Kategorien. Alle Titel stehen bunt gemischt in einer Rubrik. Ausnahme: Die kostenlosen Klassiker, die dauerhaft frei erhältlich sind, haben immer noch eine eigene Kategorie. Voraussetzungen für die Lektüre der Bücher sind ein iTunes-Benutzerkonto und ein Apple-Gerät mit installierter Bücher-App.

Google Play

Wer ein Konto bei Google besitzt, findet im Google Play Store einige kostenlose eBooks. Diese lassen sich gleich online im Browser lesen oder mit der “Play Books”-App für Android auf Smartphones und Tablets lesen. Eine Übersicht über alle Gratis-eBooks habe ich leider nicht gefunden. Es hilft aber, wenn ihr über die Suchfunktion einfach nach “kostenlos” sucht. Zudem gibt es eine Rubrik namens “Top kostenlos” mit den beliebtesten kostenlosen Werken. Darüber hinaus dürfen Sie die eBooks als PDF- oder EPUB-Datei herunterladen, oft kommen diese sogar ohne Kopierschutz. eBooks von Google Play mit Kopierschutz lassen sich mit der Software Adobe Digital Editions auf eBook-Reader übertragen. Für den Download geht ihr zur Übersicht eurer gekaufter Bücher auf https://play.google.com/books und klickt auf das Symbol mit den drei Punkten. Wählt aus dem Menü “Exportieren”. Google ist hier also bei Weitem nicht so restriktiv wie etwa Apple. Allerdings ist der Shop für die gezielte Suche nach kostenlosen Büchern etwas unübersichtlich gestaltet.

bookboon

Zahlreiche kostenlosen eBooks für Studierende und Berufstätige gibt es bei bookboon. Allerdings muss man sie zwischen den ganzen kostenpflichtigen Titeln erst einmal finden. Wer in der Suche “free textbook” eingibt, wird aber fündig. Es handelt sich ausschließlich um PDF-Fachbücher, mit denen Hard- und Soft-Skills trainiert werden sollen. Darunter sind etwa Titel wie “Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler”, “Excel im Arbeitsalltag”, “Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch” oder “Rhetorik”. Die Themenschwerpunkte der Bücher sind VWL, BWL, Business, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und IT, aber auch persönliche Entwicklung und Management. Mit etwa 50 Seiten pro eBook sind die Gratis-Werke angenehm kurz gehalten, damit Leser die Informationen in kurzer Zeit aufnehmen können. Finanziert wird das aus Dänemark stammende Projekt mit Anzeigen, die in den Büchern geschaltet sind. Jedoch sollen nicht mehr als 15 Prozent eines eBooks aus Werbung bestehen. Inzwischen ist ein Benutzerkonto für den Download nötig – dabei solltet ihr aber darauf achten, keinen kostenpflichtigen Zugang auszuwählen. Damit hat man zwar Zugriff auf die gesamte bookboon-Bibliothek, aber das kostet mindestens 5,99 Euro pro Monat.

eBook.de

“Die Schatzinsel”, “Faust I”, “Das Ich und das Es” oder “Das kommunistische Manifest” – wer in der Gratisrubrik von eBook.de stöbert, findet vorwiegend kostenlose Klassiker. Das liegt vor allem daran, dass bei diesen Büchern das Urheberrecht abgelaufen ist. Daneben hat eBook.de (ehemals libri.de) jedoch auch eine recht große Auswahl an zeitgenössischen Titeln als kostenlose eBooks im Angebot. Dazu zählen fast ausschließlich Romane der seichteren Sorte, aber ebenso einige wissenschaftliche Fachbücher. Aufpassen sollte man auch hier wieder, dass man nicht versehentlich bloß Leseproben herunterlädt. Von diesen sortiert eBook.de einige unter den Gratis-eBooks ein. Als Spezialität bringt eBook.de eigene Kochbücher heraus, die ebenfalls als Gratis-Ausgaben bereitstehen. Diese liegen wie alle anderen eBooks im EPUB-Format vor. Voraussetzung für den Download ist ein Kundenkonto beim Anbieter.

Ebozon.com

Der kleine eBook-Shop Ebozon.com bietet in einer eigenen Kategorie derzeit eine Hand voll Werke als Gratis-Download an. Formattechnisch handelt es sich überwiegend um PDF-Dateien, einige EPUBs sind auch darunter. Die meisten eBooks sind Ratgeber, viele davon behandeln Internet-Themen. Sie sind aber größtenteils schon recht alt. Wer Ungarisch beherrscht, findet hier sogar einige möglicherweise lesenswerte Bücher in dieser Sprache. Um die eBooks herunterladen zu können, muss man zunächst ein Benutzerkonto anlegen. Die Download-Links findet man dann im Kundenbereich der Webseite.

genialokal.de

Das Portal genialokal.de möchte sich als Gegenspieler zum schier übermächtigen Amazon auf dem Buchmarkt positionieren. Es ist ein Projekt vieler hunderter Buchhandlungen in Deutschland. Ziel von genialokal.de ist es, den Buchkauf im Internet mit dem lokalen Buchhandel vor Ort zusammenzubringen. Der Vorteil gegenüber Amazon soll zum Beispiel die sofortige Verfügbarkeit eines Buchs sein: Der Nutzer sieht, welcher Buchladen in der Nähe den gewünschten Titel vorrätig hat. Er kauft ihn online, holt ihn aber dann im Laden um die Ecke ab. Ist das Buch hingegen nirgendwo vorrätig, lässt man es sich direkt nach Hause oder zu einem Buchhändler senden – bei letzterem entfallen die Versandkosten. Neben Büchern aus Papier bietet genialokal.de auch eBooks an – darunter auch viele gratis. In einer eigenen Kategorie für Gratis-eBooks findet ihr derzeit rund 34.000 Titel zum kostenlosen Download. Darunter sind aber auch jede Menge Leseproben, die den Katalog künstlich aufblähen. Hier gilt es also, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das lohnt sich aber durchaus. Ich habe auch schon Titel gefunden, die beispielsweise bei Amazon kostenpflichtig sind. Für den Download müsst ihr ein Nutzerkonto anlegen, eine Zahlungsart müsst ihr hingegen nicht angeben. Die eBooks stehen überwiegend im EPUB-Format bereit, einige als PDF.

Manybooks

Das eigentlich englischsprachige Portal manybooks.net bietet knapp 2.000 deutschsprachige Gratis-eBooks an. Die meisten der klassischen Werke stammen von deutschen bzw. deutschsprachigen Autoren. Es sind allerdings auch einige deutsche Fassungen von Büchern fremdsprachiger Schriftsteller darunter. Dazu zählt etwa die Übersetzung von Lewis Carrolls “Alice im Wunderland”. Die Besonderheit von manybooks.net ist die Formatvielfalt, in denen die kostenlosen eBooks als Download angeboten werden. Praktisch jedes Buch steht in zahlreichen Formaten zur Verfügung, darunter natürlich PDF und EPUB, aber auch Mobi und AZW (Kindle) oder RTF, TXT sowie zahlreiche eher exotische Formate. Für den Download müsst ihr euch einmalig registrieren. Ohne Registrierung könnte ihr die Bücher im Browser lesen.

Plough Publishing House

The Plough Publishing House verlegt Bücher, die sich mit religiösen Themen befassen. Die Auswahl an deutschsprachigen Büchern ist recht übersichtlich, viele davon gibt es aber als kostenlose eBooks im PDF-Format. Die Werke befassen sich mit den Themen Gebete, Krankheit und Tod, Vergebung, Erziehung, Sexualität und Ehe, soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft aus theologischer Perspektive. Für den Download müsst ihr euch für den Newsletter eintragen, dann steht das PDF sofort bereit.

readfy

Kostenlose eBook bietet auch readfy an – allerdings auf eine andere Art und Weise als alle anderen Portale. Bei readfy ladet ihr die Bücher nicht herunter, um sie auf einem eBook-Reader zu lesen. Stattdessen nutzt ihr eine App für Android und iOS, um die eBooks am Smartphone oder Tablet zu lesen. Der Dienst bietet nach eigener Aussage über 80.000 Titel zur Gratis-Lektüre an – darunter auch viele aktuelle Romane und Bestseller, aber auch Ratgeber und Fachbücher. Finanziert wird der Service über Werbeanzeigen, die im eBook eingeblendet werden: Auf jeder digitalen Buchseite erscheint ein schmales Werbebanner am Bildschirm, das etwa 10 Prozent des Displays einnimmt. Werbung im Text oder bildschirmfüllende Pop-ups gibt es nicht. Die Anbieter haben auf eine dezente Einblendung geachtet, um den Lesefluss nicht zu stören. Die App erlaubt zudem, Lesezeichen zu setzen, Notizen zu machen und Rezensionen zu verfassen. Ein kostenloses Benutzerkonto ist Voraussetzung für die Nutzung von readfy.

Gratis-Downloads direkt vom Autor

Viele Autoren, die ihre Werke kostenlos anbieten, tun dies ebenfalls direkt über ihre eigene Webseite und nicht bloß über die einschlägigen Online-Shops und Webseiten von Drittanbietern (s. oben). Diese jetzt ebenfalls hier aufzulisten, würde diese ohnehin schon lange Liste endgültig ausufern lassen. Daher beschränke ich mich an dieser Stelle auf Autoren, die bereits eine größere Zahl von Büchern veröffentlicht haben und diese über die eigene Webseite als Gratis-Download anbieten. Wer glaubt, als Autor selbst in diese Kategorie zu passen, darf mich gerne kontaktieren unter mail@myfreebooks.de.

Alexander Rossa

In seinen Büchern erzählt Alexander Rossa Fantasy-Geschichten von Druiden und Drachen, von Paralleluniversen und anderen Dimensionen, von unerklärlichen Phänomenen und übersinnlichen Erlebnissen. Aber es sind auch Werke mit irdischen und ganz realen Probleme darunter, die nicht mit Kritik an der Gesellschaft sparen – einer moderne Gesellschaft mit ihrer wachsenden Unachtsamkeit, der ewigen Hetze und gefühlten Enge. Der Autor möchte mit seinen fantastischen und emphatischen Erzählungen und Berichten möglichst viele Menschen erreichen, weswegen er seine Bücher als kostenlose eBooks anbietet. Auf seiner Webseite yberseh.de findet ihr aktuell sieben Titel, die ihr als PDF, EPUB und MOBI herunterladen oder direkt online lesen könnt. Eine Anmeldung oder Registrierung ist dafür nicht erforderlich.

Christian von Kamp

Christian von Kamp bietet viele seiner Romane und Bücher auf seiner Webseite als kostenlose eBooks an. Der Schriftsteller hat ein Faible für Utopien, beschränkt sich aber nicht nur auf dieses Genre. Neben einer utopischen Trilogie hat er auch Werke über die Themen „Nahtoderfahrung“ sowie „Jugend und Erwachsenwerden“ verfasst. Mit „Drei Prinzen“ gibt es auch einen märchenhaften Roman. Zudem findet ihr auf seiner Seite einen Band mit Kurzgeschichten und Erzählungen, eine Sammlung von Gebeten großer Persönlichkeiten sowie eine ironische Zusammenstellung von 33 todsicheren Tipps für ein misslingendes Leben. Alle seine Werke lassen sich ohne Anmeldung direkt von seiner Internetseite als PDF herunterladen.

Roberto Lalli delle Malebranche

Maler, Redner, Berater – Roberto Lalli delle Malebranche hat offensichtlich viele Talente. Auch die als Schriftsteller gehört dazu. Viele Romane und Kurzgeschichten hat der Autor bereits veröffentlicht, einige davon gibt es als kostenlose eBooks auf seiner Webseite. Dazu gehören etwa der Polit-Thriller “Love Me Thrill Me Kiss Me Kill Me”, der Abenteuerroman “Das Rosenschwert” und die Liebegeschichte “XXX”. Diese und weitere eBooks – etwa das Wintermärchen “Eva und die Füchse” oder der historische Roman “Hastings” – gibt es als Gratis-Download. Der Autor bietet seine Werke als PDF an. Der Download aller eBooks von Roberto Lalli delle Malebranche funktioniert praktischerweise ohne Anmeldung und Registrierung.

Rüdiger Janson

Rüdiger Janson verfasst Science-Fiction-Romane, in denen er vor allem von einer besseren Zukunft erzählt. In seinen Geschichten und Texten behandelt er die Probleme unserer Gesellschaft und wie diese sich eines Tages lösen lassen. Seine Träume und Visionen hat er versucht, in spannende Geschichten zu packen, die auch zwischen den Zeilen viel vermitteln, so der Autor. Er möchte gerne seinen Teil dazu beitragen, die Welt zu einer besseren zu formen – und sei es nur durch die Anregung, die seine vier kostenlosen eBooks liefern. Diese lassen sich ohne Anmeldung als PDFs von seiner Webseite herunterladen.

Bitte beachten: Diese Auflistung von Download-Portalen ist nicht endgültig. Neue Internetseiten mit kostenlosen eBooks werden eröffnet, bereits bestehende machen wieder dicht. Ich versuche diese Liste immer aktuell zu halten und stetig zu erweitern, wenn es sich anbietet. Über Hinweise auf neue potenzielle Einträge für diese Seite freue ich mich sehr. Schickt sie einfach an mail@myfreebooks.de.

Warum gibt es überhaupt kostenlose eBooks?

Ein eBook verfassen und es dann kostenlos verteilen? Wie kann das gehen? Wer kann davon leben? Warum gibt es so viele Bücher im Internet als Gratis-Download? Diese Fragen stellen sich viele Menschen immer wieder, weil man dieses Vorgehen vom klassischen Buchhandel nicht kennt. Die Fragen sind also völlig legitim. Es gibt dafür jedoch Gründe. Die acht häufigsten habe ich hier zusammengetragen:

  • Gemeinfreie Literatur: Bei den meisten kostenlosen eBooks im Internet handelt es sich wohl um gemeinfreie Werke. Diese Bücher unterliegen nicht mehr dem Urheberrecht, da der Verfasser bereits vor über 70 Jahren verstorben ist. Dazu zählen beispielsweise die Werke der großen Schriftsteller wie Goethe, Schiller, Kafka, Büchner oder Kleist. Viele Download-Portale haben sich genau auf diese Art von Gratis-eBooks spezialisiert.
  • Marketing mit eBooks: Sehr viele eBooks werden vom Verfasser zu Werbe- und PR-Zwecken kostenlos angeboten, um sich als Experte zu etablieren und/oder die eigenen Dienstleistungen anzubieten. Meistens handelt sich dabei um Ratgeberliteratur. Das muss keineswegs so schlecht sein, wie es sich im ersten Moment anhört. Viele Autoren vermitteln in ihren Gratis-Werken brauchbare Informationen auf eine angenehme Art und Weise. Allerdings gibt es auch eBooks, die nur so vor Werbung strotzen und die eher in die Abteilung ” billige Reklame” gehören. Hier gilt es also zu unterscheiden zwischen Autoren, die ihr Wissen in ansprechender Form – trotzdem natürlich nicht ohne Eigennutzen – weitergeben, und jenen Schreiberlingen, die eBooks eher als moderne Plakatwand zweckentfremden.
  • Leser gewinnen: Vor allem in der Belletristik versuchen sich viele Jung- und Neuautoren. Die Möglichkeit, auch ohne Verlag ein eBook zu veröffentlichen (so genanntes Self-Publishing), heizt diesen Trend zusätzlich an. Um neue und treue Leser zu finden, verschenken diese Schriftsteller ihre Debütromane – oft als “Werbeaktion” für eine begrenzte Zeit. Alternativ verfassen sie Kurzgeschichten, die dauerhaft gratis zu haben sind und die Leser ködern sollen. Der Gedanke dahinter: Wer an diesen Gratis-Veröffentlichungen gefallen findet, kauft ja vielleicht die kostenpflichtigen eBooks oder gedruckten Bücher dieses Autors. Diese Methode nutzen etablierte Autoren sowie Verlage natürlich ebenfalls.
  • Werbeaktion zum Feiertag: Zu spezielle Anlässen (Weihnachten, Halloween, Valentinstag etc.) starten Verlage und Betreiber von eBooks-Shops oft Aktionen, mit denen sie passende Literatur für einige Tage kostenlos abgeben. Was wie ein Geschenk an mehr oder weniger treue Kunden und Leser aussieht, ist im Endeffekt natürlich auch eine Werbeaktion, mit der man sich ins Gespräch bringt.
  • Neue Kunden und Unterstützer finden: Firmen, Stiftungen, gemeinnützige Vereinigungen und Organisationen aller Art erstellen kostenlose eBooks, um auf ihre Angebote, Programme und Taten aufmerksam zu machen. Hier gilt wie bei Punkt 2: Man muss zwischen platter Werbung, die dem Leser leere Versprechungen macht, und durchaus brauchbaren Informationen unterscheiden. Meist erkennt man schon an der Aufmachung des Buchs den Unterschied.
  • Von Hobby-Autoren geschenkt: Ein weiterer Grund ist schlicht und ergreifend die Qualität eines eBooks: Manche Texte sind inhaltlich und sprachlich einfach zu schlecht, um sie verkaufen zu können. Die Autoren wissen das vielleicht sogar, möchten ihr Werk aber dennoch unter die Leute bringen. Sie versuchen dann eben auf eigene Faust, Leser zu finden und verteilen das eBook kostenlos über ihre Webseite, in Foren und dergleichen.
  • Eigene Meinung verbreiten: Einigen Autoren genügt als Lohn die Anerkennung und die Gewissheit, gelesen zu werden. Wiederum andere möchten mit Hilfe eines kostenlosen eBooks ihre Gedanken, Ansichten und Ideen verbreiten. Wie bei den meisten Veröffentlichungen sollte man auch mit diesen kritisch umgehen. Man muss nicht alles glauben oder für bare Münze nehmen, nur weil es in einem (elektronischen) Buch steht.
  • Raubkopierte Bücher: Einen weiteren Grund muss ich der Vollständigkeit halber leider ebenfalls nennen: Raubkopien. Hinweise, woran ihr illegale Download-Angebote erkennt, habe ich weiter unten zusammengetragen. An dieser Stelle möchte ich nur sagen: Lasst die Finger davon. Es schadet den Verlagen und insbesondere den Autoren. Auch wenn deren Angebot und Vertriebsplattformen eventuell nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, so sollte man die Energie und den Aufwand, die in einem eBook stecken, damit honorieren, das Werk über legale Wege zu beziehen.

Woran erkennt man illegale eBook-Downloads?

Dass eBooks völlig legal kostenlos im Internet angeboten werden, ist kein Geheimnis. Immerhin basieren die Buchvorstellungen auf MyFreeBooks.de auf diesem Prinzip. Solange der Rechteinhaber (der nicht unbedingt mit dem Urheber übereinstimmen muss) dies aus freien Stücken tut, ist das auch völlig in Ordnung. Doch die Verlockung, aktuelle Bestseller und teure Fachbücher ohne Bezahlung herunterzuladen, ist ebenfalls sehr groß. Oft kann man auch unbeabsichtigt auf eine der Webseiten gelangen, die eBooks unerlaubt als Gratis-Download anbieten. Doch wie könnt ihr erkennen, ob ein Download-Angebot nun legal oder illegal ist?

Folgende Merkmale können bei der Identifizierung von Raubkopien helfen. Um hundertprozentige Beweise, dass ein eBook unerlaubt angeboten wird, handelt es sich aber keinesfalls. Es sind vielmehr Indizien, die dafür sprechen, dass das Angebot nicht in Ordnung sein könnte:

  • Das eBook ist kostenlos zu haben, obwohl es bei Amazon, Thalia, Ciando und anderen eBook-Händlern nur kostenpflichtig zu haben ist.
  • Der Download wird über ein Filesharing-Netzwerk (etwa BitTorrent) oder einen One-Click-Hoster (etwa Uploaded.to) angeboten.
  • Als Format kommen nicht PDF, EPUB, MOBI oder AZW zum Einsatz, sondern Bilddateien wie JPEG oder BMP.
  • Der Titel steht auf der aktuellen Bestseller-Liste.
  • Das eBook hat kein Cover bzw. gar keine Titelseite, Impressum und Herausgeberinformationen fehlen ebenfalls.
  • Das eBook wird außerhalb der bekannten Download-Portale auf dubiosen Webseiten angeboten, deren Betreiber sich nicht zweifelsfrei ermitteln lassen.
  • Das eBook wird als gemeinfrei angeboten, obwohl der Autor noch lebt.
  • Es muss zuerst ein Kopierschutz entfernt werden, bevor man das Buch lesen kann.
  • Das eBook liegt als Scan in besonders schlechter Qualität vor.
  • Umlaute oder Sonderzeichen im Text fehlen oder sind unleserlich.

Welche eBook-Formate gibt es?

Genau wie bei Musik- oder Videodateien gibt es auch für eBooks unterschiedliche Formate. Bisher konnten sich die Verlage und Händler auf kein einheitliches Format einigen. Allerdings kristallisieren sich drei Formate als besonders populär heraus: EPUB, MOBI und PDF. Praktisch alle eBooks liegen in mindestens einem dieser Formate vor. Dabei eignen sich EPUB und MOBI zur Darstellung von Büchern auf eine eBook-Reader am besten, weil sie das Layout des digitalen Buchs an die Größe des Displays und die Anforderungen des Benutzers (etwa größere Schrift) dynamisch anpassen können und stets gut lesbar sind.

Ein PDF hat hingegen ein starres Layout, das eher für Computer- und Notebook-Bildschirme oder große Tablets geeignet ist. Da PDFs oft für das DIN-A4-Format ausgelegt sind, sind sie auf eBook-Readern mit ihren vergleichsweise kleinen Displays schlecht lesbar. Sie können sich dem Bildschirm nicht anpassen. Dafür sind PDF-Dateien für komplexe Layouts besser geeignet als EPUB und MOBI, was bei vielen Büchern aber gar nicht erforderlich ist. Amazon nutzt für seinen eBook-Reader Kindle die Formate AZW und AZW3, die technisch gesehen auf MOBI basieren.

Die genannten Formate haben also ihre Vor- und Nachteile. Viel wichtiger ist aber zu wissen, dass nicht jeder eBook-Reader jedes Format anzeigen kann. Hier eine Übersicht:

Neben EPUB, MOBI und PDF haben die anderen aufgezählten Formate auf dem eBook-Markt praktisch keine Bedeutung.

  • Amazon Kindle, Kindle Paperwhite, Kindle Oasis und Kindle Kids: Kindle Format 8 (AZW3), Kindle (AZW), TXT, PDF, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, PMP nach Konvertierung.
  • Tolino Page 2, Shine 3, Vision 5 und Epos 2: EPUB, PDF, TXT
  • PocketBook Color, InkPad Color, InkPad 3 (Pro/X) und Touch Lux 5: ACSM, CBR, CBZ, CHM, DJVU, DOC, DOCX, EPUB, EPUB(DRM), FB2, FB2.ZIP, HTM, HTML, MOBI, PDF, PDF(DRM), PRC, RTF, TXT, JPEG, BMP, PNG, TIFF
  • PocketBook Touch HD 3: PDF, PDF(DRM), EPUB, EPUB(DRM), DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TXT, CHM, HTM, HTML, MOBI, ACSM, JPEG, BMP, PNG, TIFF
  • Kobo Elipsa, Forma, Libra H2O, Clara HD und Nia: EPUB, EPUB3, FlePub, PDF, MOBI, JPEG, GIF, PNG, BMP, TIFF, TXT, HTML, RTF, CBZ, CBR

Top 10: Die aktuellen Amazon-Bestseller

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Asterix 39: Asterix und der Greif
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